Geotrail Hochobir - Schaidasattel

Tourdaten

Länge (hin und zurück): 11,4 km
Höhendifferenz (hin und zurück): 2128 m
Gehzeit: ca. 6 Stunden

Einkehrmöglichkeit

Entlang der Route gibt es keine Einkehrmöglichkeit.

Zugänglichkeit

Die Fahrt erfolgt von Bad Eisenkappel in Richtung Ebriach nach Zell Pfarre. Parkmöglichkeit am Parkplatz- Schaidasattel (siehe Karte). Die Zufahrt erfolgt durchwegs auf der Ebriacher-Hauptstraße. Start der Route am Parkplatz des Schaidasattels. Der Wanderweg ist ausgezeichnet beschrieben und präpariert.

Anmerkung

Bei der Zufahrt durch die Ebriacher Klamm, besteht außerdem die Möglichkeit, sich die Pillow- Laven im Ebriacher Steinbruch sowie auch den Säuerling (Eisenkappler Granit) bei der alten Abfüllanlage vor dem Gh. Kovac anzusehen (siehe Karte).

Tourbeschreibung

Beim Geotrail Punkt 1, welcher mit dem Auto erreichbar ist, handelt es sich um die Pillow- Laven aus dem Ordovicium [488-444 Ma]. In diesem Steinbruch ist die Ausbildung der Pillows sehr schön zu erkennen. Früher wurde hier Diabas abgebaut, welcher für Asphaltierungen und Bahnschotter verwendet wurde. Aufgrund des wirtschaftlichen Faktors wurde der Steinbruch stillgelegt.

Mit dem Auto geht es weiter in Richtung Schaidasattel und man hält nochmals vor dem Gh. Kovac bei der alten Abfüllanlage (Geotrail Punkt 2).
Dort findet man den Säuerling (Eisenkappler Granit) vermutlich aus dem jüngeren Paläozoikum. Gute Aufschlüsse findet man im Bachbett des Ebriach Baches sowie auch stark verwittert in einer Gesteinswand gegenüberliegend der ehemaligen Abfüllanlage. An diesen Säuerling gebunden, findet man verbreitet auch Quellen mit erhöhtem CO2- Austritt. Außerdem besteht das Bachbett hauptsächlich aus Geröll von Tarviser Brekzien, devonischen Kalken und Konglomerate (Quarz-Konglomerate), welche ebenfalls im Geoparkzentrum zu betrachten sind.

Nachdem man diese einzigartigen geologischen Schmuckstücke erkundet hat, fährt man die Ebriacher- Hauptstraße weiter in Richtung Zell Pfarre. Die Wanderroute startet nun am Parkplatz des Schaidasattels (Ausgangspunkt des Geotrails).

Von dort aus geht man den gut beschilderten Simon- Rieger Weg auf den
Hochobir. Am Anfang dieses Weges, sollte man auch die roten Permoskythsandsteine sehen, welche die Basis der nördlichen Karawanken
bilden.

Geht man nun weiter bist zum Geotrail Punkt 3, dann ist dort der gebankte Wettersteinkalk schön aufgeschlossen. Bei diesem Aufschluss ist eine verstärkte Rotfärbung zu erkennen, welche auf einen erhöhten Eisengehalt im abgelagerten Gestein hindeutet.

Von dort aus geht man den Wanderweg in Richtung Gipfel (Geotrail Punkt 4) weiter. Man erkennt oberhalb der Baumgrenze schön langsam den gebankten Wettersteinkalk, welcher den oberen Teil des Obirmassives aufbaut. Die Bankung sieht man am besten vom Norden aus (z. B.: Gallizien). Die Mächtigkeit des Wettersteinkalkes reicht bis zu 1200m und kann verbreitet Blei-/Zinkvererzungen in den oberen Schichten enthalten (z. B.: Bleiabbau in den Obir Tropfsteinhöhlen).

Karte der Tour

Höhenprofil




              

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