Geotrail Mela Koschuta

Tourdaten

Länge (hin und zurück): 11,5 km
Höhendifferenz (hin und zurück): 1840m
Gehzeit: ca. 6 Stunden

Einkehrmöglichkeit: beim Gh. Terkl Bauer

Zugänglichkeit:
Mit dem Auto fährt man nach Zell/Freibach bis zum Gh. Terkl, biegt dort in Richtung Bad Eisenkappel – Schaida ab und hält sich schon nach 100m wieder rechts zum Sportplatz (Parkmöglichkeit). Von dort aus sind es ca. zwei Stunden Wanderung bis zum eigentlichen Geotrail. Der letze Anstieg zum Grenzkamm führt durch eine bizarr geformte Schlerndolomitlandschaft.

Anmerkung:
Bei der Wanderung quert man die Störungszone, welche sich von der
Koschuta in Richtung Potokgraben zieht.

Ausgangspunkt dieses Geotrails ist am Sportplatz in Zell Pfarre. Von dort aus geht man den gut beschilderten Wanderweg auf die Koschuta. Beim Geotrail Punkt 1 befindet man sich am Wegabzweiger in Richtung Potoksattel. Erreicht man nach ca. 2 Stunden den Potoksattel, startet der eigentliche Geotrail auf die Mela Koschuta.

Nach einer kürzeren Gehzeit erreicht man ein Podest, von dem man einen wunderbaren Blick auf die Störungszone (Blick auf den Geotrail Punkt 2) der Koschuta „erhaschen“ kann. Auf diesem Podest befindet sich auch eine Informationstafel, welche die Thematik dieser Störungszone sowie die Gesteine dieser Umgebung wunderbar erklärt.

Beim Geotrail Punkt 3 hat man das eigentliche Ziel, die Mela Koschuta erreicht.
Von dort aus ist die Tarviser Brekzie aus dem Mittelperm (260 – 270 Ma) bzw. Trogkofelkalke aus dem Unterperm (299 – 270 Ma) in Blickrichtung Süden sehr gut zu erkennen.

Zu erkennen ist der Ursprung der Tarviser Brekzie, die von dort aus durch einen Bergsturz auf die Schenkalm und in weiterer Folge in den Potokgraben und in die Trögerner Klamm transportiert wurde. Die Tarviser Brekzie ist in diesem Bereich als Rinnenfüllung im Trogkofelkalk aufgeschlossen.

Diese Tarviser Brekzie besteht aus Komponenten von Trogkofelkalken, Quarzgeröllen und anderen roten Kalkgesteinen. Die Tarviser Brekzie geht nach oben hin in die Grödener Formation über. Sehr häufig findet man Gerölle der Brekzie sehr schön gerundet (durch Transport) im Potokgraben und in der Trögerner Klamm.
Die Trogkofelkalke unterlagern die Tarviser Brekzie und sind auch als Komponenten in diesen zu finden. Sie liegen über den Molasse Sedimenten. In dem Kalk findet man auch Fusulinen (Foraminiferen), welche auf das permische Alter hinweisen. Die Farbe ist meist hellgrau bis Dunkelgrau und die Ausbildung des Trogkofelkalkes ist eher massig.

Karte der Tour

Höhenprofil




              

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