EMpowering landscapes with Participatory Approaches to Heritage interpretation Skills
Das EMPATHS-Projekt ist ein auf 30 Monate angelegtes Vorhaben (1. Oktober 2024 – 31. März 2027), das von Interpret Europe koordiniert und im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ kofinanziert wird. Ziel des Projekts ist es, Fachkräfte im Bereich Kulturerbe dabei zu unterstützen, das Potenzial partizipativer Ansätze voll auszuschöpfen und gemeinsam mit lokalen Gemeinschaften Kulturerbe-Geschichten zu gestalten.
Partizipative Interpretation des natürlichen und kulturellen Erbes: Ein neues Trainingsprogramm
EMPATHS entwickelt ein innovatives Schulungsprogramm für Fachleute aus den Bereichen Natur-/ Kulturerbe und Gemeinwesenarbeit. Im Fokus steht die Anwendung partizipativer Methoden der Kulturerbe-Interpretation, um die Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften zu stärken. Gemeinsam soll neu definiert werden, wie Natur- und Kulturerbe erzählt, erlebt und weiterentwickelt wird – mit dem Ziel, langfristige Verbindungen zwischen Menschen und Orten zu schaffen.
Nach erfolgreicher Erprobung und Optimierung wird das Schulungsprogramm Berufsbildungseinrichtungen als übertragbares Blended-Learning-Modell (Präsenz und Online) zur Verfügung gestellt. Ergänzend dazu verfolgt das Projekt das Ziel, das Bewusstsein für die Vorteile einer partizipativen Interpretation des natürlichen und kulturellen Erbes zu schärfen und damit die aktive Beteiligung der Bürger:innen an Kulturerbe-Initiativen zu fördern.
Projektpartnerschaften
Insgesamt sind sechs Partner aus vier europäischen Ländern beteiligt: Österreich, Deutschland, Griechenland und Italien. Dabei bilden jeweils ein technischer/trainingsorientierter Partner und ein Pilotstandort ein Tandem.
Zu den technischen und Schulungspartnern zählen:
Die Pilotpartner sind:
Kompetenzen und Wirkung
Die Fach- und Schulungspartner bringen Expertise in den Bereichen Kulturerbe-Interpretation, Gemeinschaftseinbindung, Markenentwicklung, sozialwissenschaftliche Forschung, Kommunikation und Wissenstransfer mit. Die Pilotpartner decken ein breites Spektrum an kulturellem, natürlichem und immateriellem Erbe sowie Museen ab. Sie arbeiten bereits intensiv mit partizipativen Methoden und der Einbindung lokaler Akteure. Viele betreuen komplexe Gebiete mit mehreren Standorten und Gemeinden, die zudem häufig von Umweltrisiken betroffen sind. Daher ist es besonders wichtig, vielfältige Perspektiven in die Vermittlung ihrer Landschaften einzubinden, um Inklusion und nachhaltiges Verhalten zu fördern.
Die Projektergebnisse werden im Rahmen von Pilotmaßnahmen mit Fachkräften und lokalen Gemeinschaften in Österreich, Italien und Griechenland validiert. Um eine breite Wirkung zu erzielen, wird EMPATHS zudem durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit begleitet – darunter eine eigene Website, Social-Media-Kampagnen und internationale Veranstaltungen, um europaweit das Bewusstsein für den Wert partizipativer Kulturerbe-Interpretation zu stärken.
Weitere Informationen unter:
Social Media
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