RES2ND

Stärkung der Kompetenzen zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Naturkatastrophen

RES2ND ist ein grenzüberschreitendes Kooperationsprojekt, das im Rahmen des Interreg-Programms Slowenien-Österreich durchgeführt und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert wird. Das Projekt knüpft direkt an den Programmschwerpunkt „Katastrophenprävention, -minderung und -bewältigung“ an.

Die gemeinsame Herausforderung, der wir uns im Rahmen des Projekts RES2ND durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit widmen, ist die Verbesserung der Reaktionsfähigkeit und Wirksamkeit von Maßnahmen bei Naturkatastrophen. Durch die Stärkung der Kompetenzen für grenzüberschreitende Einsätze bei Naturkatastrophen sollen deren Auswirkungen gemindert und damit die Widerstandsfähigkeit der Grenzregion gegenüber den Folgen des Klimawandels erhöht werden.

Die beiden Feuerwehr-Dachverbände, der Slowenische Feuerwehrverband (Gasilska zveza Slovenije) und der Kärntner Landesfeuerwehrverband, werden ein operatives Ausbildungsprogramm sowie spezialisierte Lehrpläne für grenzüberschreitende Einsätze bei Naturkatastrophen entwickeln, einschließlich eines praktischen Tools zur schnellen Kommunikation bei bilateralen Einsätzen. In Libeliče auf der slowenischen Seite und in Zell-Sele auf der österreichischen Seite werden Schulungszentren für bilaterale Einsätze errichtet, die der Durchführung von Ausbildungsprogrammen für grenzüberschreitende Einsätze bei Naturkatastrophen dienen. Investoren sind die Gemeinden Dravograd und Gemeinde Zell-Sele. Für die grenzüberschreitende Koordinierung der Projektaktivitäten sowie für die Umsetzung von Maßnahmen zur Sensibilisierung der Bevölkerung für das richtige Verhalten im Falle von Naturkatastrophen ist der Projektpartner EVTZ Geopark Karawanken zuständig. Es ist geplant, dass die im Projekt entwickelten Programme und die beiden Schulungszentren gegen Ende bzw. nach Abschluss der Projektlaufzeit ihren vollen Betrieb aufnehmen.

Durch die Umsetzung des Projekts werden die in der Region tätigen operativen Feuerwehreinheiten ihr Fachwissen und ihre Fähigkeiten für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit erweitern, um effektiver agieren zu können. Davon werden letztlich die lokalen Gemeinschaften und die Bewohner beider Regionen profitieren, da wir uns bewusst sind, dass Naturkatastrophen leider zur Konstante geworden sind und nachbarschaftliche Hilfe in solchen Fällen unbezahlbar ist.

 

Leadpartner:

Gemeinde Dravograd

 

Projektpartner:

Gemeinde Zell-Sele

Gasilska zveza Slovenije

Kärntner Landesfeuerwehrverband

EVTZ Geopark Karawanken m.b.H.

 

Dauer: 1.1.2026 – 31.12.2028

Gesamte förderfähige Projektkosten: 1.924.183,44 EUR

Genehmigter EFRE-Beitrag: 1.539.346,75 EUR

 

Link zum Interreg Programm Slovenia-Austria