Infozentrum „Welt der Geologie“ in Bad Eisenkappel

WIE IST UNSERE HEIMAT ENTSTANDEN? WO FINDET MAN SPUREN DER LETZTEN EISZEIT?

 

WELCHE GEHEIMINISSE, GESCHICHTEN UND SCHÄTZE VERBERGEN SICH ZWISCHEN  DER KOSCHUTA UND DER PETZEN?

 

Diese und noch viel mehr Fragen ranken sich um unsere vielfältige Region und werden im GEOPARKINFOZENTRUM „Welt der Geologie“ in  Bad Eisenkappel-Železna Kapla, spielerisch beantwortet. Hier findet sowohl der Einheimische als auch der Gast, der Laie wie der Fachmann, eine spannende und interaktive Übersicht über die Angebote und Entstehungsgeschichte des gesamten Gebietes vor.

Am Geopuls-Tisch, der die lithologische Karte des Gebietes darstellt, können die Gäste mittels Stift und Buch interaktiv durch sämtliche Besonderheiten der Region navigieren. Von den geologischen Schätzen bis zu den kulinarischen Produkten reicht dabei die Palette, und somit ist jeder Gast in der Lage mit dieser Anwendung den Aufenthalt in der Region zu planen und zu gestalten.

 

Ein weiteres Highlight ist die sogenannte Geo-Uhr, die mittels Animationen die gesamte Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Erde erlebbar macht.

 

Neben geheimnisvollen Versteinerungen aus dem Gebiet zeigt das Geoparkzentrum die lithologische Vielfalt der Karawanken, die nicht nur für Geologen von Interesse ist, sondern auch dem Gast und den Einheimischen in der Natur atemberaubende Naturschauspiele bietet.

 

Das gesamte Geoparkinfozentrum ist besonders geeignet für Schulklassen und Kindergruppen, es gibt eine eigene Kinderführung, sowie spielerische Anwendungen zum verständnisvolleren Kennenlernen des Geoparks und seiner Schätze

 

Als krönenden Abschluß im Geoparkinformationszentrum gibt es für Jung und Alt ein  „Geopark-Jump and Run Spiel“ und ein Geoparkquiz, mit welchem Eltern GEGEN  Kinder Ihr erlangtes Wissen zum Geopark unter Beweis stellen können.

Infozentrum Mežica und Erlebnispark – Podzemlje Pece

Infozentrum des Geoparks Karawanken/Karavanke in Mežica – Podzemlje Pece

Das Infozentrum in Mežica verleiht dem Geopark Karawanken einen deutlichen Mehrwert, da es einen zentralen Punkt oder das Herz des Geoparks darstellt. Gleichzeitig ist es auch ein wichtiges zusätzliches Angebot des Schaubergwerks und Museums in Mežica. Es ist ein Ort, wo alle Besucher des Museums Podzemlje Pece begrüßt werden. Im Mehrzweckbereich können verschiedene Veranstaltungen organisiert werden, von interssanten Workshops für Kinder bis zu Ausstellungen und diversen Veranstaltungen. Auf mehreren Bildschirmen werden wichtige Informationen und Videos über das Gebiet Koroška und den Geopark gezeigt, sowie verschiedenste Snacks als auch authentische Souvenirs zur Verfügung gestellt.

Infopunkt Zell

Das Geologie-und Alpinzentrum ist Ausgangspunkt für alle Wanderungen im Zeller Hochtal. Zudem vermittlet es dem Gast einen guten Überblick über die geologische Beschaffenheit des Koschuta Masssives. Im alpinzentrum findet man zudem die Möglichkeit Bildungsveranstaltungen durchzuführen sowie Traningsmöglichkeiten für Kletterer.

Öffnungszeiten öffentlicher Kletterbetrieb

September – Juni

Mittwoch 18:00 – 20:00 Uhr

Freitag 16:00 – 21:00 Uhr

https://zell-sele.naturfreunde.at/

Infopunkt Hemmaberg

Der Hemmaberg – ein Pilgerziel vor 1500 Jahren

Als die Völkerwanderung unsichere Zeit für Gut und Leben brachte, zog die römische und keltische Bevölkerung um 400 nach Chr. aus der Ebene bei Globasnitz auf den Hemmaberg. Daneben bestand im Tal während der Zeit der Ostgotenherrschaft (493 – 536) die Straßenstation, an der Soldaten ihren Dienst verrichteten. Die Bergsiedlung wurde mit einem Befestigungsmauer umgeben und es entstand um 400 nach Chr. eine erste Kirche der Christengemeinde am Rande des Gipfelplateaus. Um 510 n. Chr. entstand dazu noch eine Doppelkirche der katholischen Römer und eine weitere Doppelkirche der Ostgoten, die arianische Christen waren.

Der Hemmaberg entwickelte sich zum Wallfahrtsort, da die Reliquien von Heiligen besondere Verehrung genossen. Priester und Kirchenstifter konnten sich innerhalb der Siedlung nahe den Reliquien der Heiligen in den Kirchen begraben lassen, der als Garant für die Auferstehung angesehen wurde.

Die katholische Doppelkirchenanlage besaß eine reiche Ausstattung mit Mosaikfußböden; davon waren  140 Quadratmeter allein in der Feierkirche verlegt. In der Gedächtniskirche (Memorialkirche) waren die Reliquien eines Märtyrers in der Apsis untergebracht. In dieser Kirche wurde der Gläubige auch gefirmt, nachdem er in der achteckigen Taufkapelle (Baptisterium) unmittelbar zuvor getauft worden war.

Die arianische Doppelkirchenanlage besaß nur im Bereich des Altarraumes in der Feierkirche ein Mosaikboden. Unter dem einstigen Altar entdeckten die Archäologen die originalen Gebeine einer Märtyrerin aus dem östlichen Mittelmeerraum. Stifter waren in der genannten  Kirche ebenso wie in der zugehörigen Taufkirche beigesetzt.
Im Jahr 536 übergaben die Ostgoten Binnennorikum  an die Franken. In diese Zeit gehören offenbar die Fundamente einer Kirche, die von der Kirche St. Hemma überbaut wurde.

Nördlich davon kamen 29 Gräber eines privilegierten Personenkreises zutage, aus dem auch der Stifter stammte und die frühchristliche Kirche für seine Grabstätte bestimmte.

Durch die besonders günstige Fundsituation konnte erstmals ein frühchristlicher Wallfahrtsort mit archäologischen Methoden in Mitteleuropa nachgewiesen werden.

Mit der Einwanderung der damals noch heidnischen Slawen um 600 n. Chr. ging dieses Wallfahrtszentrum durch Brand zugrunde. Die Missionierung der Slawen begann dann im 8. Jh. unter dem Chorbischof Modestus, den Bischof Virgil von Salzburg, nach Karantanien sandte.

Infopunkt Smrekovec

Der Informations – Punkt „Smrekovec – erloschener Riese“ liegt in ummittelbarer Nähe der Berghütte auf dem Smrekovec. Der Zweck des Punktes ist, auf spielerische und lehrreiche Weise die Besonderheiten und Merkmale des Smrekovec zu präsentieren.
Hier erkennt man deutlich, dass vor 23 Millionen Jahren unter dem Meer ein Vulkan ausgebrochen ist. Diese Vulkanausbruch kann in einem kurzen Film angesehen werden. Vulkanisches Gestein ist allgegenwärtig auf dem Smrekovec. Die bunte Gesteinsstruktur bot besondere Bedingungen für die Entstehung des Lebens an diesem Ort. An dem Info – Punkt kann man das Wissen über die verschiedendsten Baumsorten testen, den Unterschied zwischen Fichte und Tanne erkennen und das Alter der Bäume bestimmen.

Für wissbegierige Besucher ist an dem Info – Punkt eine „Touch screen“ eingerichtet, welcher zahlreiche und detaillierte Informationen über die geologische Entstehung, Struktur und Geschichte des Gebietes und auch über das Leben der Einheimischen und über den den vielfältigen Naturraum bietet.

Der Info – Punkt Smrekovec ist ein Polygon, wo die Möglichkeit besteht, auf spielerische Weise Neues herauszufinden. Der Ort dient auch als Naturklasse oder einfach nur als Rastplatz nach einer Wanderung. Für jeden Besucher wird etwas Interessantes zu finden sein! Willkommen auf dem Smrekovec, wo die Geschichte vom erloschener Riese hautnah erlebbar ist!

Das Smrekovec-Gebirge ist ein außergewöhnliches Naturgebiet Sloweniens, das sowohl seiner Entstehung wie auch seinem Relief, seinen Gewässern, Wäldern, Pflanzen, Tieren und nicht zuletzt der Lebensweise seiner Bewohner nach einzigartig ist. In diesen vielfältigen Lebensräumen kommen zahlreiche seltene Pflanzen- und Tierarten vor. Das Gebiet wurde zum Schutzgebiet Natura 2000 erklärt und wichtig für den Erhalt der natürlichen Werte der Gegend. Teilweise ist es auch als Wald- und Naturreservat geschützt.

Geopark Karawanken
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